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Veranstaltung der Oelder Senioren

FWG +60 im Bürgerhaus

 

September2018

 

Im Rahmen der vierteljährlich stattfindenden Informationsveranstaltungen der Senioren-FWG 60 + hat jetzt die Leiterin der Verbraucherzentrale im Kreis Warendorf, Judith Spittler, ihre Arbeit vorgestellt.

 

Seit einem halben Jahr ist die Diplom-Biologin, die in Oelde wohnt, auf Kreisebene tätig. Der Vorsitzende der Freien Wählergemeinschaft Oelde, Friedhelm Hoberg, begrüßte außer der Referentin noch rund 80 interessierte Frauen und Männer,  die zu Vortrag und Gespräch ins Bürgerhaus gekommen waren.

 

Nach der kommunikativen Kaffeezeit, in der stets auch kommunalpolitische Themen zur Sprache kommen, präsentierte Judith Spittler in Wort und Bild die Aufgaben der Verbraucherzentrale NRW e. V. An über 60 Standorten in Nordrhein-Westfalen können Verbraucher sich in den Bereichen Wohnen, Gesundheit, Finanzen, Medien, Energie, Freizeit und Umwelt von Fachleuten beraten lassen. Es geht vorrangig um die Vertretung der Interessen aller Konsumenten und die kontinuierliche Förderung der Verbraucherbildung. Es wird guter Rat zu fairen Preisen angeboten:  von 0,00 bis 170,00 Euro sind für einfache oder spezielle Beratungen zu zahlen.

 

Einkommensschwache Personen sind von diesen Kosten befreit. Der Etat der Verbraucherzentrale NRW speist sich aus institutioneller Förderung durch das Land Nordrhein-Westfalen, aus anteiligen Mitteln der Städte und Kreise für die örtlichen Beratungsstellen, Spenden sowie aus eigenen Einnahmen. 

 

Im Kreis Warendorf gibt es derzeit Beratungsstellen in Ahlen und Warendorf. Die Stadt Ahlen und der Kreis Warendorf tragen anteilig zur Finanzierung bei. Judith Spittler wies darauf hin, dass die Verbraucherzentrale in Kooperation mit der Stadt Oelde einen Energiestützpunkt im Oelder Rathaus eingerichtet hat. Die Beratung zu Fragen rund um die Energie findet an jedem ersten Dienstag im Monat von 14.00 – 18.00 Uhr nach Terminvereinbarung im Bürgerbüro statt. Angesichts des beeindruckend großen Unterstützungsangebots der Verbraucherzentrale wurde die Frage laut, ob nicht auch in Oelde eine Beratungsstelle wie in Ahlen eingerichtet werden könnte.

 

Gerade die älteren Bürger könnten dann vor Ort Rat von Experten einholen. Die Referentin machte darauf aufmerksam, dass fast 6.700 Ratsuchende die hiesige Verbraucherzentrale im vergangenen Jahr in Anspruch nahmen. Undurchsichtige Rechnungen, satte Zuschläge und Probleme mit Schlüsseldiensten waren die Dauerbrenner. Eine große Herausforderung ist für Judith Spittler vor allem die Digitalisierung.

 

So ging es um Gratisspiele-Apps mit überhöhten Telefonrechnungen, unseriöse Werber für digitalen Fernsehempfang oder auch um das klassische Abzocken. Eine Seniorin stellte nach Vortrag und Diskussion fest: „Ich hatte bisher noch keines der genannten Probleme, aber ich weiß jetzt, wer mir im Notfall helfen kann.“

Zufrieden mit dem Kulturangebot 

 

Juni 2018

 

Die Glocke Artikel - 27.06.2018

Von links – Christian Schmidt (S & Z), Wolf-Rüdiger Soldat, Simon Hitzemann (S & Z), Hubert Bleß, Wolfgang Bovekamp, Ralf Niebusch, Alexander Fertich, Ulrich Böcker (S & Z), Bernhard Poppenberg, Ludger Lücke, Manuela Steuer, Friedhelm Hoberg, Thomas Lange

FWG Oelde besucht S & Z Verpackung GmbH

 

April 2018

 

Im Rahmen ihrer Betriebsbesichtigungen waren vor kurzem die FWG-Fraktion und weitere Mitglieder der Freien Wähler zu Besuch bei dem Verpackungsunternehmen S & Z am Landhagen.

 

Dort wurden sie zunächst von den Geschäftsführern Christian Schmidt und Hans-Jürgen Zenk freundlich empfangen, die ihnen anschließend Informationen zum Unternehmen gaben. Wissenswertes über die vielseitigen Handlungsfelder des nachweislich wachsenden Unternehmens erfuhren die Lokalpolitiker auch von Vertriebsleiter Ulrich Böcker und dem kaufmännischen Leiter Simon Hitzemann.

 

Gegründet wurde die Firma am 2.01.1991 in Oelde; mit 3 Mitarbeitern fing alles am ersten Standort Zur Dicken Linde an. Heute liegt die Zahl der Mitarbeiter bei 45, der Jahresumsatz belief sich in 2017 auf 16,5 Mio. EUR. Verpackungen aus Polyethylen ist das Kerngeschäft des Unternehmens. Verpackungslösungen wie z. B. Beutel, Folien oder Hüllen für Industrie, Handel und Nahrungsmittel werden individuell umgesetzt, so dass die Kunden ein maßgeschneidertes Angebot bekommen.  Ein zweiter Baustein ist die Produktion von Kettenbeuteln, z.B. für Lebensmittel und pharmazeutische Produkte. Seit 2010 stehen hochwertige Bettwaren und Hygieneartikel für den medizinischen Bereich im Angebot (SIANKA).

 

Über 90 % der Produktion wird auf dem deutschen Markt verkauft.

 

Einen großen Stellenwert bei S & Z hat ein partnerschaftliches Miteinander  innerhalb des Unternehmens. So konnte der Betrieb 2016 erfolgreich am Wettbewerb „Attraktiver Arbeitgeber im Kreis Warendorf“ teilnehmen. Auf eine qualifizierte Ausbildung von jungen Leuten legt die Geschäftsleitung besonderen Wert. Davon zeugt auch die überdurchschnittlich hohe Ausbildungsquote.

 

Im zweiten Teil der Betriebsbesichtigung konnten sich die Gäste die ca. 3.000 qm große Lagerhalle, den Produktionsbereich und die Büros genauer anschauen.

 

Zum Schluss der Veranstaltung bedankte sich der Vorsitzende der FWG Oelde, Friedhelm Hoberg, für den interessanten und informativen Einblick in das Oelder Unternehmen. Wolfgang Bovekamp stellte dazu die unkomplizierte Kontaktaufnahme zu den Verantwortlichen der Firma heraus, die es erst ermöglicht habe, dass die FWG als erste Ratsfraktion überhaupt zu Gast bei S & Z gewesen sei.

„Erste Hilfe für die Seele“  

Die Senioren-FWG 60 + informiert sich über die Arbeit der Telefonseelsorge Hamm, zu deren Einzugsbereich Oelde gehört

 

März 2018

 

Das erste Treffen der Senioren-FWG 60 + in diesem Jahr wurde von einem aussagekräftigen Wort geprägt: „Einsamkeit“. Dieser Begriff, hob Wolfgang Bovekamp bei der Begrüßung im vollbesetzten Saal des Bürgerhauses hervor, kennzeichne das Leben von immer mehr Menschen in Deutschland.

 

Eine These in aktuellen wissenschaftlichen Studien laute: wer einsam sei, erkranke häufiger als andere an Krebs, Schlaganfall, Depressionen oder Demenz. Zudem breite sich die Einsamkeit aus wie eine Epidemie – man könne bereits von einem Megatrend sprechen. Der Referent des Nachmittags, Michael Grundhoff, konnte als Stellvertretender Leiter der Telefonseelsorge Hamm, interessante Daten und Fakten zum Thema „Einsamkeit“ aufzeigen. Immer wieder hat er zum Beispiel mit Menschen Kontakt, die in ihrer Verzweiflung ankündigen, aus dem Leben scheiden zu wollen. Sie sehen in der rund um die Uhr zu erreichende Telefonseelsorge die Gelegenheit, anonym, kostenfrei und kompetent mit Menschen reden zu können, die Zeit zum Zuhören haben. „Bevor Sie sich das Leben nehmen, rufen Sie mich an!“ Diesen Aufruf veröffentlichte 1953 ein Pfarrer in England und legte damit den Grundstein für die Telefonseelsorge-Stellen, die es inzwischen in 28 Ländern der Welt gibt. Die Gründung der in ökumenischem Geist betriebenen Telefonseelsorge Hamm fand im Oktober 1980 statt. Sie ist zuständig für die Stadt Hamm, den Altkreis Soest und den Altkreis Beckum.

 

Der Kreis Warendorf unterstützt diese Arbeit, denn dieses niedrigschwellige Angebot an Austausch, Beratung und Hilfestellung sei ein wichtiger Bestandteil für ein funktionierendes  Gemeinwesen. Die heimische Telefonseelsorge-Stelle stellt rückblickend fest, dass sie jede Entwicklung der Kommunikationstechnologie umgesetzt habe. So ist es möglich, mit ihr auch über das Internet (im Chat) oder per E-Mail Kontakt aufzunehmen.  Michael Grundhoff unterstrich bei seinen Ausführungen die Besonderheit der Chat-Beratung. Diese Art der Beratung komme denen entgegen, die nicht sprechen möchten oder können, aber trotzdem ihre Sorgen, Nöte und Gedanken mitteilen wollten. Die in der Chat-Beratung tätigen Mitarbeiter seien besonders geschult für das geschriebene Wort. Etwa 90 Ehrenamtliche arbeiten bei der Telefonseelsorge Hamm mit.

 

Die Ehrenamtlichen bilden einen Querschnitt der Gesellschaft ab. Sie kommen zu einem Drittel aus dem Kreis Warendorf. Bevor sich diese Frauen und Männer den Anrufen, E-Mails oder Chat-Anfragen stellen, werden sie intensiv geschult. Wolfgang Bovekamp bedankte sich im Namen der interessiert zuhörenden Senioren bei Michael Grundhoff, der in Wort und Bild einen wichtigen Teil des Themas „Einsamkeit“ umfassend dargestellt habe. Anerkennende Worte fand Bovekamp auch für die Musiker Hermann Bökamp (Klavier) und Tim Mackel (Trompete), die erneut mit ihrem Zusammenspiel begeisterten. Das nächste Treffen der Senioren-FWG 60 + findet am Montag, 25. Juni, statt. Dann wird Melanie Wiebusch, die neue Geschäftsführerin von Forum Oelde, zu Gast sein.

Von links – Wolf-Rüdiger Soldat, Wolfgang Bovekamp, Ralf Niebusch, Stefanie Gröne, Ludger Lücke, Friedhelm Hoberg, Manuela Steuer, Achim Hakenholt und Hubert Bleß.

Klimaschutzmanagerin der Stadt Oelde, Stefanie Gröne, zu Gast in der FWG-Fraktion

 

Februar 2018

 

Viele interessante Informationen zum Umweltschutz erhielten jetzt Mitglieder der Ratsfraktion der Freien Wählergemeinschaft Oelde von kompetenter Seite: Stefanie Gröne, seit 1. März 2015 zuständig für die Umsetzung des Oelder Klimaschutzkonzeptes von 2013, stellte den Kommunalpolitikern ihre vielfältige Arbeit vor.

 

Die FWG-Mitglieder stimmten mit ihrem Gast darin überein, dass auf die globale Herausforderung durch den Klimawandel  mit unterschiedlichen Aktivitäten vor Ort reagiert werden muss. Stefanie Gröne stellte heraus, dass der Klimaschutz eine Steigerung der Lebensqualität durch eine saubere Umwelt ermögliche. Überdies bedeute beherztes Handeln zugunsten verbesserter Lebensbedingungen ein nicht zu unterschätzender Standortvorteil beim immer stärker werdenden Wettbewerb mit anderen Städten und Gemeinden.

Der Klimaschutzbeauftragten ist es wichtig, mit anderen zusammen in Oelde öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen durchzuführen. Diese sollen zum Nachdenken und schließlich zu einer nachhaltigen klimaschützenden Bewusstseinsbildung führen. Stefanie Gröne unterstrich die Bedeutung des Radfahrens für das Klima. Seit einem Jahr gebe es den Runden Tisch zur Stärkung des Radverkehrs in Oelde. Verstärkt werde an einem zukunftsorientierten Mobilitätskonzept gearbeitet. Dabei würden das Fahrrad, die E-Mobilität und das Carsharing als besonders förderungswürdig eingeschätzt. Auch mit einer brandaktuellen Mitteilung konnte die versierte Referentin aufwarten: Oelde gehört seit wenigen Tagen zum neuen Netzwerk „Keen Westfalen“ (Kommunales Energieeffizienz-Netzwerk).

 

Neun Kommunen arbeiten zusammen, um Energie einzusparen und so den Klimaschutz voranzutreiben. Über drei Jahre hinweg werden die Städte und Gemeinden durch intensive Betreuung bei der Verbesserung ihrer Energieeffizienz unterstützt. Die Experten vom Öko-Zentrum NRW beraten die Kommunen individuell bei der Sanierung konkreter Gebäude, helfen beim Aufbau eines Energiemanagements oder bei der Beschaffung von Fördermitteln. Lob und Anerkennung erhielt Stefanie Gröne von den Fraktionsmitgliedern der FWG auch für die im Januar  ideenreich inszenierte Semestereröffnung der VHS Oelde-Ennigerloh. Mülltonnen und ihre zum Teil ungeahnten Verwendungsmöglichkeiten standen im Mittelpunkt dieser pfiffig-originellen Veranstaltung.

 

Welche wichtige Rolle sie für den Klimaschutz spielen und wie sie zur Mülltrennung richtig verwendet werden, zeigt eine Ausstellung, die die Klimaschutzmanagerin mit Schülerinnen der Realschule entwickelt hat. Schließlich wurde das Thema „Eisbahn im Vier-Jahreszeiten-Park“ hinsichtlich der Auswirkungen auf das Klima engagiert diskutiert.

Oelder Senioren-FWG trifft sich zum Jahresabschluss im Bürgerhaus

 

Dezember 2017

 

Das erste Veranstaltungsjahr hat die Senioren-FWG 60 + jetzt mit einer vorweihnachtlichen Feier beschlossen. Im Bürgerhaus fanden sich am 4. Dezember 82 Frauen und Männer zum bewährten Dreiklang des neuen Veranstaltungsformats ein: Information, Gemeinschaft und Musik. Der Vorsitzende der Freien Wählergemeinschaft Oelde, Friedhelm Hoberg, freute sich bei seiner Begrüßung über die erneut gestiegene Besucherzahl. Offenbar komme die Mischung aus unterschiedlichen Programmbausteinen an. Was als Experiment im Februar 2017 gestartet sei, habe die Erwartungen weit übertroffen. Die nächste Zusammenkunft der Senioren-FWG ist für den 5. März 2018 vorgesehen.

 

Wolfgang Bovekamp, der durch das knapp zweieinhalbstündige Programm führte, erinnerte an den Barbaratag, der weltweit am 4. Dezember begangen wird. Die von Legenden überdeckte Lebens- und Leidensgeschichte der jungen Frau aus Nikodemien, dem heutigen Izmir in der Türkei, löste bei den Zuhörern betroffenes Erstaunen aus. Noch heute gilt Barbara vielen als Patronin der Sterbenden, Helferin gegen Blitz- und Feuersgefahr und Schutzpatronin der Bergleute. Unten den Gästen der Jahresabschlussveranstaltung befand sich auch die in Oelde als „Kräuterfee“ bekannte Barbara Heichel. Sie berichtete über den alten Brauch des Schneidens der Barbara-Zweige. Meistens handelt es sich dabei um Kirschbaumzweige, die am 4. Dezember in Vasen gestellt werden. Diese Zweige sollen bis Heiligabend blühen und damit die dunkle Jahreszeit etwas aufhellen. Zudem soll die Blüte Glück für das nächste Jahr verheißen. Alle Teilnehmer des Adventstreffens erhielten am Ausgang einen großen Barbarazweig. Nun sind alle gespannt, ob und in welchem Umfang es blühen wird. Wolfgang Bovekamp wies dankbar darauf hin, dass die Kirschbaumzweige von der Obstplantage Vogel-Ostkamp zur Verfügung gestellt worden sind. Den meisten Applaus des Treffens erhielt ein junger Mann, der mit seiner Tenorstimme begeisterte: der erst 21 Jahre alte Stromberger Raúl Huesca Valverde trug vier Liedstücke vor. Begleitet wurde er von Hermann Bökamp am Klavier.  Raúl Huesca Valverde studiert in Münster Musik und Theologie für das Lehramt.

 

Mit besonderem Interesse verfolgten die Senioren die Ausführungen des jungen Musikstudenten über den von ihm gegründeten und geleiteten Mehr-Generationen-Chor in Diestedde. Er sieht diese musikpädagogische Aufgabe, die er an 14 bis 80 Jahre alten Chormitgliedern wahrnimmt,  als generationenverbindende Herausforderung. Einige Teilnehmer des Senioren-FWG-Treffens waren derart von dem spürbar beherzten Engagement des jungen Multitalents angetan, dass sie ihn spontan zum „Mann des Jahres 2017“ erklärten.

Thorsten Retzlaff, Bernhard Poppenberg, Bürgermeister Karl-Friedrich Knop, Helmut Mittelbach, Achim Hakenholt, Maria Mittelbach, Ralph Desel, Ralf Niebusch, Hubert Bleß, Thomas Lange, Wolfgang Bovekamp, Friedhelm Hoberg, Manuela Steuer, Wolf-Rüdiger Solda

FWG-Haushaltsklausur: Chance zur Konsolidierung nutzen 

 

November 2017

 

Die Fraktion der FWG freut sich darüber, dass Bürgermeister Karl-Friedrich Knop den von ihm eingebrachten Haushaltsentwurf 2018 der FWG-Fraktion und sachkundigen Bürgern vorstellen konnte.

 

Im Mittelpunkt seiner Betrachtungen stand zunächst die allgemeine finanzielle Situation der Stadt Oelde. Dank hoher Gewerbesteuereinnahmen wird es gelingen, trotz hoher Investitionsausgaben (u.a. neue Feuer- und Rettungswache, Schulsanierung Gesamtschule) den Schuldenstand der Stadt weiter zu senken. Nach Meinung der FWG ein Merkmal solider Haushaltsführung.

 

Bei der anschließenden Beratung betonte Fraktionssprecher Ralf Niebusch, dass es der FWG immer ein wichtiges Anliegen gewesen sei, gerade in Zeiten niedriger Zinsen und hoher Einnahmen die Schuldentilgung nicht zu vernachlässigen. Laut Haushaltsplan sind für 2018 neben einer moderaten Senkung der Grundsteuern auch eine außerordentliche Darlehnstilgung und eine Erhöhung der Rücklagen geplant. „Der Dreiklang aus Steuerreduzierung, Schuldentilgung und Rücklagenerhöhung ist ein einmaliges Merkmal dieses Haushaltes 2018“, so Wolf-Rüdiger Soldat.

 

Trotzdem sieht die FWG die Einmaleffekte in dieser positiven Entwicklung. Einmalig hohen Steuereinnahmen stehen dauerhaft hohe Ausgaben entgegen. So lässt z.B. das Land NRW die Stadt Oelde jährlich auf etwa 1,8 Mio. EUR für die Asyl- und Flüchtlingsbetreuung sitzen. Deshalb sind Spielräume für Steuersenkungen auch begrenzt.

 

Die Personalplanung der Stadt Oelde wurde durchaus kontrovers diskutiert. Die geplante Stellenerhöhung sieht die FWG vor dem Hintergrund des gestiegenen Aufgabenvolumens allerdings als gerechtfertigt an, zumal auch die Stadtverwaltung angesichts der Altersstruktur der Mitarbeiterschaft vor schwierigen Jahren steht. Wolfgang Bovekamp sieht insbesondere bei der Einstellung von Auszubildenden noch Möglichkeiten, dieser Phase aktiv zu begegnen. Außerdem überlegt die FWG, eine halbe Stelle in der „Wohn- und Pflegeberatung“ vorsehen zu lassen. Gerade in der unabhängigen und aufsuchenden Beratung besteht noch Nachholbedarf.

 

Natürlich konnte auch das Thema „Neubau Dreifach-Turnhalle“ nicht fehlen. Die Gestaltung einer solchen Halle als Multifunktionshalle lehnt die FWG mehrheitlich ab. Dabei geht es ihr nicht nur um die deutlich höheren Investitionskosten, sondern auch um die Folgekosten. Eine solche Halle regelmäßig zu nutzen, würde nach ihrer Einschätzung eine nochmalige Aufstockung des Budgets von Forum Oelde zur Folge haben. Das ist nicht gewünscht. Für Veranstaltungen sollten stattdessen vorhandene Einrichtungen wie die Sparkassen-Waldbühne intensiver genutzt werden. Auch müsse die Aula im Gymnasium endlich saniert werden. Den geplanten Standort für die neue Halle sieht die FWG in unmittelbarer Nähe des Schulzentrums.

 

Wichtig sind der FWG auch die Ortsteile. So spricht sich die FWG für die Sanierung der Technik des Lehrschwimmbeckens in Stromberg aus. Auch soll geprüft werden, ob die ehemalige Hausmeisterwohnung nicht sinnvoll für den Schulbetrieb aufbereitet werden kann. Die Turnhalle in Sünninghausen solle spätestens in 2019 saniert werden, vertritt Ralph Desel die Meinung der Sportler

Beweg-was-Abschluss in guter Atmosphäre

 

November 2017

 

Die Schülerratssitzung, die den Abschluss des Beweg-was-Projektes bildete, fand in diesem Jahr in ausgesprochen freundlicher Atmosphäre statt. So behielt die ganze Sitzung ihren Übungscharakter. Viele Anträge wurden dank Zustimmung oder zahlreicher Enthaltungen angenommen.

 

Lea Marie Brand (13) und Raphael Volpert (15), die die FWG-Fraktion drei Monate begleitet hatten, stellten ihre Anträge „Öffentlicher Bücherschrank“ und „Ausschuss für die Jugend in Oelde“ den anderen „Ratsmitgliedern“ vor.

 

Das Projekt „Öffentlicher Bücherschrank“ fand die Zustimmung der anderen Fraktionen und auch der Verwaltung.

 

Viele gelesene Bücher, insbesondere Taschenbücher, werden über Organisationen wie „Horizonte“ entsorgt oder wandern direkt in die Papiertonne. Leider gibt es in der Stadt Oelde keinen Buchhandel mehr. Leser müssen sich an die Stadtbücherei halten oder zum Stöbern in Nachbarstädte fahren.

 

„Öffentliche Bücherschränke“ könnten diese Bedarfslücke schließen.

 

Das Prinzip ist einfach: Der Schrank steht im öffentlichen Raum, für jedermann zugänglich. Wer mag, nimmt sich Bücher heraus oder stellt welche hinein. Kostenlos, unverbindlich und anonym. Es gibt keine Mitgliedschaft, keine Beiträge, keine Leihfristen.

Über Anzahl der Bücherschränke und deren Standorte sollte nach Möglichkeit der Ausschuss für Schule, Kultur und Sport beraten.

Die Vertreter der FWG Oelde mit Verantwortlichen der Stromberger Grundschule – von links: Wolf-Rüdiger Soldat, Ralf Niebusch, Katja Hänsel, Friedhelm Hoberg, Bernhard Poppenberg, Ralph Desel, Antje Bremer (Offene Ganztagesschule), Franz-Josef Grünebaum

FWG Oelde besucht die Lambertus-Schule Stromberg

 

Oktober 2017

 

Die Freie Wählergemeinschaft Oelde hat jetzt mit Vertretern von Vorstand und Ratsfraktion die Reihe der Informationsgespräche in den Ortsteilen fortgesetzt: Im Burgdorf Stromberg besuchten die schul- und sportpolitisch interessierten FWG-Mitglieder die Lambertus-Schule. In dieser zweizügigen Grundschule werden derzeit 188 Mädchen und Jungen von 13 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet. Die Offene Ganztagesschule „Kinderland“ und die Initiative  von „8 – 1“ gehören des Weiteren zum Förder- und Betreuungsangebot dieser pädagogischen Einrichtung. Mit dem Schulleiter Franz-Josef Grünebaum, der Konrektorin Claudia Lutterbeck und der Teamkoordinatorin der OGS, Antje Bremer, unternahmen die Lokalpolitiker einen ausgedehnten Rundgang durch die unterschiedlichen  Gebäude des Schulkomplexes.

 

Der Schulleiter ließ schnell erkennen, was ihm für die Zukunftsfähigkeit „seiner“ Schule außerordentlich wichtig ist: der Erhalt des auf dem Schulgelände befindlichen Lehrschwimmbeckens. Das Gespräch über dieses seit Jahren in der politischen Diskussion stehende Bad nahm am Besuchsnachmittag breiten Raum ein. Zumal dringend erforderliche Modernisierungsmaßnahmen anstehen: Zwischen 80.000 und 100.000 Euro würden nach einer Schätzung  die Kosten für die Erneuerung der alten Lüftungs- und Filteranlage sowie der sanierungsbedürftigen Steuerung liegen. Erfreulich sei, so Franz-Josef Grünebaum, dass das Lehrschwimmbecken von Gruppen aus ganz Oelde genutzt werde.

 

Die Gastgeber von Schule und OGS unterstrichen die Notwendigkeit zusätzlicher Räume. Es fehle derzeit an guten Möglichkeiten, um Elterngespräche zu führen. Auch wäre ein Ruhezimmer (Time-Out-Raum) von Vorteil für gestresste Schüler beziehungsweise für Mädchen und Jungen mit Beeinträchtigungen im emotionalen und sozialen Bereich.  Auch mit Blick auf das vielfältige  Anliegen der Inklusion ist der erforderliche Raumbedarf nicht vorhanden. Der Stromberger Schulleiter zeigte seinen Zuhörern einen Ausweg aus der geschilderten Problematik auf: Wenn durch eine Maueröffnung der Weg zu einem Nachbargebäude freigelegt würde, könnten unmittelbar nebenan 4 weitere Räume genutzt werden. Die Vorsitzende der Schulpflegschaft, Svenja Wennekers, die die Runde der Stromberger Ansprechpartner später erweiterte, berichtete über die Aktivitäten der Eltern im Schulalltag. Die im Rat sowie unterschiedlichen Ausschüssen tätigen Mitglieder der FWG hörten mit großer Freude von basisdemokratischen Aktivitäten in der Lambertus-Schule. So tagt von Zeit zu Zeit das diskussionsfreudige Schülerparlament.  Wer so früh demokratische Grundregeln lernt, der kann später in seiner Kommune bewusst Verantwortung übernehmen.

Quartiersmanagerin Karin Fischer bei ihrem Vortrag über das Wibbelt-Carrée.

Erstmals über 70 Gäste bei der Senioren-FWG

 

September 2017

 

Die Mischung aus Information, Musik und Begegnung kommt offenbar an:  70 Frauen und Männer sind jetzt der Einladung der Senioren-FWG 60 +, erneut einen vielfältigen Nachmittag im Bürgerhaus zu verbringen, gefolgt. Schon im Vorfeld der Veranstaltung war deutlich zu spüren, wie sehr die älteren Mitbürger das Thema „Leben und Wohnen im Alter“ beschäftigt. Der Vorsitzende der Freien Wählergemeinschaft Oelde, Friedhelm Hoberg, ging in seinen Begrüßungsworten anhand seiner persönlichen Situation auf das komplexe Thema der Lebensgestaltung im Alter ein.

 

Dann oblag  es Wolfgang Bovekamp, Organisator und Moderator des Senioren-Treffens, Karin Fischer, Quartiersmanagerin des neuen Wibbelt-Carrées, willkommen zu heißen. Die Case Managerin und Pflegeberaterin, die für Caritas ambulante Dienste GmbH arbeitet, stellte in Wort und Bild das erste Wohnquartierskonzept in Oelde vor. Nach Fertigstellung aller 51 barrierefreien Wohnungen und dem Bezug der beiden ambulant betreuten Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz und Unterstützungsbedarf können bis zu 125 Personen im Quartier wohnen. Die Referentin unterstrich die angestrebte Versorgungssicherheit in helfender Nachbarschaft für  ältere Menschen im Carrée. In diesem Zusammenhang wies die seit vier Monaten in Oelde agierende Sozial-Expertin auf den sogenannten „Generationen-Mix“ hin, der für den Gesamtkomplex angestrebt wird. Damit ist eine ausgewogene Mischung von Alt und Jung gemeint: 60 Prozent der Bewohner sollten über 60 Jahre alt sein, 40 Prozent unterhalb dieser Altersgrenze. Große Bedeutung für das Miteinander der Generationen kommt dem im nächsten Monat fertiggestellten Nachbarschaftstreff zu.

 

Karin Fischer erklärte sich bereit, die Senioren-FWG 60 + in diesem Begegnungszentrum des Carrées in absehbarer Zeit über die weiteren Entwicklungen im Quartier zu informieren. Als zweiter fachkundiger Gast fand sich Mechthild Gröver, kommunaler Fachdienst für Soziales, im Kreis der Senioren ein. Sie stellte sich den Fragen, die das Wohnen insgesamt in Oelde betreffen. Einige Veranstaltungsteilnehmer beklagten die zu geringe Zahl von öffentlich geförderten Wohnungen. Auch im Wibbelt-Carrée hätte der soziale Wohnungsbau mehr berücksichtigt werden müssen.

 

Viel Beifall erhielten an dem Nachmittag auch die beiden Instrumentalisten Hermann Bökamp (Klavier) und Tim Mackel (Trompete). Besonderen Anklang fand das kongenial dargebotene  „My Way“, bekannt von Frank Sinatra. Wolfgang Bovekamp lud die Senioren abschließend zur Adventsfeier am Montag, 4. Dezember, ein.

 

Ein Teil der Besuchergruppe der Freien Wählergemeinschaft Oelde am Bauplatz der Zuschauertribüne in der Sportanlage in Lette. Thomas Populoh (Vierter von links) erläutert den Gästen den Verlauf der von großem ehrenamtlichem Engagement getragenen Arbeiten,

Bericht vom informativ-unterhaltsamen Aufenthalt der Freien Wählergemeinschaft Oelde in der Sportanlage in Lette

 

August 2017

 

Die überwiegend sitzungsfreie Ferienzeit hat jetzt die Freie Wählergemeinschaft Oelde dazu genutzt, um mit Mitgliedern und Förderern einen informativ-geselligen Sommerabend in Lette zu verbringen. Fünfundzwanzig Frauen und Männer fanden sich hierzu in der Letter Sportanlage an der Jahnstraße ein. Der Vorsitzende der FWG, Friedhelm Hoberg, gab nach seinem Willkommensgruß das Wort an Thomas Populoh und Achim Hakenholt weiter. Die beiden Letter sind im Kunstrasen- und Jugendförderverein Lette aktiv. Nachdem der VfB Germania Lette e.V. unter anderem als „Verein der Zukunft 2014“ auf sich aufmerksam gemacht hat, folgt nun nach dem Bau des Vereinsheims, der Toilettenanlage und des Kunstrasenplatzes der Bau der Zuschauertribüne  auf der 2pack-Park-Sportanlage.

 

Die Fans des VfB Lette werden voraussichtlich ab Ende September im Trockenen sitzen können. 96 Sitzplätze und circa 100 Stehplätze werden dem Sportverein einen erheblichen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Rund 1000 Arbeitsstunden haben die Mitglieder des VfB Lette sowie des Kunstrasen- und Jugendfördervereins bereits ehrenamtlich geleistet. Aktuell steht nun die Namensvergabe für die entstehende Tribüne an. Dafür sollen möglichst Unternehmen der Region gewonnen werden. Die daraus resultierenden Mittel werden gezielt für die Kinder- und Jugendarbeit sowie nachfolgende Projekte im Sportverein eingesetzt. Die Gäste von der FWG waren von dem geschilderten Engagement des mit über 600 Mitgliedern größten Letter Vereins beeindruckt. Alle Besucher zeigten sich zudem sehr angetan von dem großen und gepflegten Sportplatz.  Beim anschließenden Grillessen mit gekühlten Getränken bestand reichlich Gelegenheit, über die interessanten Mitteilungen aus der ehrenamtlichen Arbeit im Ortsteil Lette ins Gespräch zu kommen.

 „Senioren fragen – Bürgermeister Karl-Friedrich Knop und die Fachdienstleiterin für Soziales, Familie und Senioren, Mechthild Gröver, antworten“

 

Juni 2017

 

Zum zweiten Treffen der im Januar dieses Jahres gegründeten Senioren-FWG 60 + sind jetzt 65 Frauen und Männer ins Oelder Bürgerhaus gekommen. Der Vorsitzende der Freien Wählergemeinschaft Oelde, Friedhelm Hoberg, brachte bei der Begrüßung seine Freude über die vielen Gäste zum Ausdruck. Schon jetzt sei absehbar, dass dieses erfolgreiche Veranstaltungsformat zu einem festen Programmbestandteil der Oelder FWG werden könne. Nach dem kommunikationsstiftenden Kaffeetrinken kamen Bürgermeister Karl-Friedrich Knop und die Leiterin des Fachdienstes Soziales, Familie und Senioren, Mechthild Gröver,  zu Wort. Wolfgang Bovekamp, der den nachmittäglichen Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern moderierte, maß der Frage nach der gesetzlichen Grundsicherung im Alter besondere Bedeutung zu. Mechthild Gröver antwortete ausführlich, auch indem sie auf den für alle Gesprächsteilnehmer mitgebrachten „Oelder Seniorenwegweiser“(dritte aktualisierte Ausgabe) hinwies. Die bedarfsorientierte Grundsicherung deckt, wenn zum Beispiel die Rente nicht reicht, den grundlegenden Bedarf für den Lebensunterhalt älterer  Menschen. Die Senioren nahmen gern die Gelegenheit wahr, mit ihrem Bürgermeister ins Gespräch zu kommen. Generell kam deutlich zum Ausdruck, dass die Senioren sich in Oelde ausgesprochen wohlfühlen. Folgendes wurde kritisch gesehen: Es sei keine geräumige, zum Verweilen einladende Buchhandlung mehr vorhanden.  Auch sei in der Innenstadt an früher recht belebten Stellen oft gähnende Leere zu konstatieren. Einige Senioren beklagten, dass für die vielfältigen Aktivitäten des Senioren-Forums derzeit im Oelder Süden nicht genügend Räume zur Verfügung ständen. Auch die Bitte nach Aufstellung von mehr Spendern für Hundekot-Beutel im Oelder Norden wurde in dem lebendigen Gedankenaustausch geäußert. Bei dieser Veranstaltung für ältere Mitbürger wurden bekannte Frühlingslieder gesungen und mit Freude den beiden Instrumentalisten Hermann Bökamp (Klavier) und Tim Mackel (Trompete) zugehört. Die beiden bereits fest zu den Treffen gehörenden heimischen Musiker erfreuten diesmal insbesondere mit dem „Ave verum corpus“ von Wolfgang Amadeus Mozart. Am Schluss der unterhaltsam-informativen Zusammenkunft für Menschen ab 60 Jahren lud Wolfgang Bovekamp zum nächsten Treffen der Senioren-FWG ein, das am Montag, 4. September, stattfinden wird. Des Weiteren machte er darauf aufmerksam, dass für Montag, 4. Dezember, eine vorweihnachtliche Feier vorgesehen ist. Über die Senioren-FWG 60 + erteilt Wolfgang Bovekamp, Telefon 02522 – 838563, Auskunft.

Namen von links nach rechts: Alexander Fertich, Hubert Bleß, Katja Hänsel, Ralf Niebusch, Dieter van Stephaudt (Leiter der Familienbildungsstätte Oelde/Neubeckum), Friedhelm Hoberg, Ralph Desel, Bernhard Poppenberg

FWG Oelde -  Klausurtagung - Mai 2017

 

Unter dem  Motto „FWG 2020“ fand vor kurzem eine Klausurtagung der FWG Oelde unter der Moderation des Leiters der Familienbildungsstätte Oelde, Herrn Dieter von Stephaudt, statt. Die Themen, die Mitglieder der FWG bearbeiteten, waren vielfältig, angefangen von der Frage „Wie sehr setze ich mich persönlich für die FWG ein?“ über „Was sind die Kernpunkte der FWG, was zeichnet sie aus?“ oder „Welche Politikfelder besetzt die Wählergemeinschaft in Oelde?“ bis hin zur Aufgabenverteilung innerhalb der FWG.

 

Zu den typischen Politikfeldern der FWG gehören vor allem die städtischen Finanzen, die Schulpolitik, die Familien- und Sozialpolitik sowie die Belange der älteren Mitbürger, aber auch städtische Bauvorhaben und der Wohnungsbau in Oelde. Was zeichnet die FWG aus, warum muss es sie geben? Einig waren sich die Teilnehmer darin, dass die Wählergemeinschaft ein wichtiges Sprachrohr für alle Bürger ist, dass sie immer wieder Impulse und Alternativen im Rat und in den Ausschüssen gibt, dass sie für eine sachliche und sachorientierte Politik vor Ort steht. Ein Alleinstellungsmerkmal der FWG ist, dass sie nur vor Ort bzw. auf Kreisebene aktiv ist. Es gibt keine ‚Mutterpartei, die ihr hineinredet. „Wir sind nur dem Bürger gegenüber verantwortlich“, so das Fraktionsmitglied Wolf-Rüdiger Soldat. Seit 1994 ist die FWG im Oelder Stadtrat vertreten, einen Fraktionszwang gibt es bis heute nicht. Ralf Niebusch, Fraktionsvorsitzender: „Wir entscheiden nach bestem Wissen und Gewissen, jeder Einzelne von uns.“

 

Zum Schluss der Veranstaltung waren die Teilnehmer der Ansicht, dass die Klausurtagung gewinnbringend und zielführend gewesen ist. Friedhelm Hoberg, Vorsitzender der FWG, brachte es auf den Punkt: „Wir hatten genügend Zeit und Gelegenheit zu einem intensiven Meinungsaustausch abseits der alltäglichen politischen Arbeit. Eine Rückbesinnung auf eigene Stärken, aber auch auf Felder, wo Handlungsbedarf besteht, ist wichtig für unsere zukünftige Arbeit.“

FWG - 06.04.2017

 

Innenstadt – Fahrbahndecke Ruggestraße

In der letzten Ratssitzung am 3. April wollte die FWG-Fraktion wissen, wie es mit der fehlerhaften Fahrbahndecke der Ruggestraße denn nun weitergehen soll. Stadtbaurat Matthias Abel führte dazu aus, dass noch strittige Fragen mit dem Tiefbauunternehmen zu klären seien. Für die Verwaltung ist die ausführende Baufirma schuld an dem schlecht verlegten Pflaster. Ein neuer Gutachter müsse die Schuldfrage klären, bevor repariert wird. Der ursprünglich benannte Gutachter wurde seitens der Stadt abgelehnt, weil dieser ein ehemaliger Mitarbeiter der ausführenden Firma war.

Offen ist ohnehin, ob Pflaster das richtige Material ist, wenn regelmäßig schwere Tankzüge oder Müllfahrzeuge die Straße belasten.

R.S.

 

Ökostrom für städtische Gebäude

Ebenfalls am 3. April sollte der Rat eine neue Ausschreibung der Stromlieferverträge für städtische Gebäude beschließen. Ökostrom oder konventioneller Strom – das war die Frage. Für die FWG war die Sache klar: Ökostrom dem Klimaschutz zuliebe, auch wenn der teurer ist als der herkömmliche. Mit uns stimmten die SPD und die Grünen, dagegen die CDU und FDP. Da es keine Mehrheit gab, muss nun der Bürgermeister entscheiden. Und dieser will lt. Stadtpressesprecher Volker Combrink,– so stand es in der „Glocke“ zu lesen - 10 % der Energie als Ökostrom einkaufen.

Unsere Meinung dazu: Der Anteil von 10 % Ökostrom ist zu wenig, um unser Klimakonzept von 2013 umzusetzen.

R.S.

 

Entwässerung Siedlungsgebiet Benningloh

Zur letzten Ratssitzung hatten die FWG-, CDU- und FDP-Fraktionen den Antrag an die Verwaltung gestellt, Lösungen für die Entwässerungssituation im gesamten bestehenden, aber auch im geplanten Siedlungsgebiet vorzustellen. Auch das bestehende Gebiet Benningloh I soll sich durch die Erschließung von Benningloh II verbessern.

FWG-Ratsmitglieder hatten sich in zahlreichen Gesprächen vor Ort nochmal vergewissert, dass hier Handlungsbedarf bestand.

Das nun beschlossene Maßnahmenpaket wird eine große Hilfe sein, um auch bestehende Probleme in Bezug auf eine verbesserte Entwässerung zu lösen. 

Wir freuen uns, dass das Engagement der betroffenen Bürger in Sachen Entwässerung nicht umsonst gewesen ist.

R.N.

 

Overbergschule – Verwendung und Denkmalschutz

Während die Verwaltung wohl unbedingt die Nutzung des ehemaligen Gebäudes der Overbergschule für Zwecke der Volkshochschule (VHS) sehen möchte, gehen unter den Bürgern die Meinungen stark auseinander.

Einige Bürger sind der Ansicht, dass das Gebäude unbedingt erhalten werden müsse. Andere Bürger votieren für den Abriss.

Das Denkmalschutzamt ist sogar der Meinung, dass das gesamte Ensemble aus Schulgebäude, Turnhalle und Toilettenhäuschen schützenswert sei. Leider ist die Begründung des Amtes sehr oberflächlich und kaum nachvollziehbar.

Auch kann bisher nicht gesagt werden, in welchem Umfang anschließend Änderungen möglich sind, da sich z.B. auch energetische Maßnahmen und Erhaltung teilweise ausschließen.

Dass das sog. Gesamtensemble auch optisch nur eine Wirkung entfalten kann, wenn genügend Flächen vor dem Gebäude freibleiben und nicht als Wohnbaufläche dienen können, wird leider gar nicht erwähnt.

Die FWG-Fraktion vertritt nach wie vor die Ansicht, dass das gesamte Gelände der ehemaligen Schule und Feuerwehr Wohnzwecken zugeführt werden sollte, um Menschen aus allen Generationen die Möglichkeit zu geben, innenstadtnah zu wohnen.

  1. Die Nutzung als VHS-Gebäude ist unwirtschaftlich. Die Sanierungsmaßnahmen in das Schulgebäude von mindestens 2 Mio. EUR können durch eingesparte Mieten nicht in angemessener Zeit kompensiert werden.
  2. Eine Turnhallenerhaltung ist angesichts des jetzigen Zustandes, der hohen Renovierungs-kosten, der Unzweckmäßigkeit des Gebäudes und der Planungen für eine neue 3-fach-Sporthalle sinnlos.
  3. Die Parkplatzfrage ist ungeklärt. Während heute von den VHS-Nutzern die Parkplätze auf dem Haverplatz und an der Paulsburg genutzt werden, müssten hier größere Flächen als Parkraum geschaffen werden.

Zur Erinnerung: für die Grundschule waren lediglich Lehrerparkplätze notwendig. Die Schüler/innen wurden gebracht oder kamen zu Fuß oder per Rad.

  1. Die Nutzungszeiten für ein VHS sind ungeklärt. Während der Standort bisher nach Schulschluss eine idyllische Ruhe ausstrahlte, geht es bei Umnutzung in eine VHS erst am späten Nachmittag richtig los. Fragen der Lärmemission wie Abstandsflächen oder Schallwände für den Parkplatz sind ungeklärt.
  2. Nach 16 Uhr stehen zahlreiche Schulgebäude in Oelde leer. Warum muss hier wieder ohne Not zusätzliche Gebäudefläche geschaffen werden? Gerade bei der VHS geht der Betrieb ja erst am späten Nachmittag bzw. frühen Abend los.

Die FWG-Fraktion ist verwundert in diesem Zusammenhang, warum diese kritischen Fragen nicht auch einmal durch unsere Heimatzeitung aufgeworfen werden.

R.N.

Sozialpolitisch interessierte Mitglieder der FWG Oelde mit Sonja Steinbock in der Familienbildungsstätte Oelde. Die Gäste - von links nach rechts: Thomas Populoh, Friedhelm Hoberg, Achim Hakenholt, Ralf Niebusch, Wolfgang Bovekamp, Hans-Dieter Lingenaube

Besuch einer Abordnung der Freien Wählergemeinschaft – FWG Oelde - bei der „Demenzkampagne Oelde“

 

14. Februar 2017

 

Sozialpolitisch interessierte Mitglieder der FWG Oelde besuchten jetzt die Haupt-Ansprechpartnerin der „Demenzkampagne Oelde“, die Krankenschwester, Dipl. Pflegewissenschaftlerin und Mediatorin Sonja Steinbock, in ihrem Büro in der Familienbildungsstätte.

 

Seit März des Jahres arbeitet die Demenz-Fachkraft impulsgebend, koordinierend und vernetzend fünf Stunden pro Woche in Oelde. Frau Steinbock ist Mitarbeiterin des Demenz-Servicezentrums Münsterland, das die „Demenzkampagne Oelde“ professionell begleitet.

 

Der Rotary Club Beckum hat die Finanzierung dieses zunächst auf zwölf Monate angelegten Projektes übernommen. Sonja Steinbock verstand es, bereits ausgeführte Aktivitäten und kurz vor dem Beginn stehende Vorhaben anschaulich und fachlich fundiert darzustellen. Eine der Kernaussagen ihres Referates lautete: „Einsamkeit fördert eine Demenz.“  Zur Bedeutung sozialer Kontakte stellte Steinbock fest: „Je ausgeprägter das soziale Netz eines alten Menschen ist, desto weniger störend beeinflusst eine Demenz seine Fähigkeiten.“ Die in Lippstadt wohnende Kampagne-Koordinatorin möchte Kinder und Jugendliche mit der Herausforderung „Demenz“ bekannt machen. Zur Begleitung weiterer generationenübergreifende Aktivitäten sucht sie Bürgerinnen und Bürger, die mit Demenzerkrankten beherzt reden, singen, spielen oder spazieren gehen. Sonja Steinbock verspricht sich viel von emotional ausgerichteten Verhaltensweisen. Sie unterstrich gegenüber der FWG-Abordnung: „Das Herz wird nicht dement.“ 

 

Die soziale Fachfrau würde sich freuen, wenn es gelänge, mit Firmen und Geschäften wegen des richtigen Umgangs mit dementiell Erkrankten und ihren Angehörigen intensive Gespräche aufzunehmen. Auch würde sie gern pflegende Angehörige auf weithin nicht bekannte Entlastungsmöglichkeiten hinweisen.                                        

 

Sonja Steinbock ist mittwochs in der Familienbildungsstätte, Carl-Haver-Platz 7, von 14.30 bis 17.30 Uhr zu sprechen. Telefonisch kann sie unter 0172-5142422 oder per Mail  unter demenzkampagne-oelde@gmx.de  kontaktiert werden.

v. l . n. r. - Dr. Durdu Legler u. Vivien Münstermann (KIZ), Maria Mittelbach, Friedhelm Hoberg und Hubert Bleß (FWG), Andrea Heuser, Claudia Peter-Weidemann und Diler Şenol-Kocaman (KIZ), Thorsten Retzlaff und Ralf Niebusch (FWG)

FWG Oelde besucht das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Warendorf

 

09 Mai 2016

 

Kürzlich besuchten Vertreter der Oelder FWG das Kommunale Integrationszentrum (KIZ) in Ahlen, um sich über Aufgaben und Ziele dieser für die Integration von Zuwanderern und Flüchtlingen so wichtigen Einrichtung zu informieren. Die Einrichtung ist organisatorisch dem  Amt für Schule, Kultur und Sport des Kreises Warendorf zugeordnet.

 

Die Leiterin des Zentrums, Frau Diler Şenol-Kocaman, berichtete gemeinsam mit ihren Mitarbeiterinnen über deren vielfältige Aktivitäten. 

 

„Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen mit Zuwanderungsgeschichte zu ermöglichen bzw. zu verbessern, ist die wichtigste Aufgabe der Einrichtung“, erklärte Frau Şenol-Kocaman. Daher sei es nötig, entsprechende Projekte und Programme in Kooperation mit Partnern im ganzen Kreis Warendorf zu entwickeln und umzusetzen. In diesem Zusammenhang wurde u.a. auf das „FIT - Frühkindliches Integrationstraining“ im Kindergarten hingewiesen. Aber auch Schüler im Grundschulbereich oder auch auf weiterführenden Schulen bis hin zum Übergang ins Berufsleben werden durch vielfältige Angebote unterstützt.

 

Ansprechpartner für die sieben Mitarbeiter des Integrationszentrums sind neben Kindern, Jugendlichen und Eltern mit Zuwanderungsgeschichte besonders die Lehrkräfte der Schulen. Aber die Zusammenarbeit erstreckt sich auch auf außerschulische Beratungsstellen und Migrantenselbstorganisationen. 

In der abschließenden Diskussion wurde deutlich, dass aktuell die Betreuung von jungen Flüchtlingen ein Schwerpunkt der Bemühungen ist.

Zum Schluss bedankte sich der Vorsitzende der Oelder FWG, Friedhelm Hoberg, für die interessanten Ausführungen seitens der engagierten Mitarbeiterinnen des Integrationszentrums. 

 

Hoberg: „Integration ist ein überaus wichtiges Thema, das hat die Politik endlich erkannt. Mein Dank gilt besonders auch den vielen ehrenamtlichen Helfern und privaten Initiatoren, die viel Hilfe leisten.“

Haushaltsrede 2016 - FWG Oelde - Ralf Niebusch
Oelde, 25. Januar 2016

Haushaltsrede Ralf Niebusch (Fraktionssprecher FWG) zur Verabschiedung des Haushaltes 2016
20160125_Haushaltsrede FWG 2016.pdf
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Schließung Kindermuseum: unser Antrag im Wortlaut - 17.09.2015
Schließung Kindermuseum: unser Antrag im Wortlaut - 17.09.2015
Scan 2015-09-17 07-44-52.pdf
PDF-Dokument [749.6 KB]
Kurzinformation zum Thema „Straßenbenennung“ in der Ratssitzung vom 27. April 2015:
Kurzinformation der FWG-Fraktion zum Thema „Straßenbenennung“ in der Ratssitzung vom 27. April 2015:
Kurzinformation der FWG-Fraktion zum The[...]
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Stelllungnahme: Verantwortung übernehmen
Die Stellungnahme der FWG Oelde wurde aus redaktionellen Gründen in der Glocke gekürzt. Den vollständigen Text unserer Stellungnahme finden Sie hier.
DieGlocke-Stellungnahme FWG März2015.pdf
PDF-Dokument [69.1 KB]
FWG Haushaltsrede 2015, Fraktionssprecher Ralf Niebusch
Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrte Damen und Herren,

ein vor einigen Wochen in der Glocke abgedruckter Leserbrief ist betitelt mit: „Nichts gemein mit nachhaltiger Politik“. Sie möchten gerne weiterlesen? Einfach die PDF Datei downloaden.
Haushaltsrede 2015.pdf
PDF-Dokument [157.7 KB]

Alt werden wir (hoffentlich) alle mal!

 

20 Januar 2014

 

„Alte und pflegebedürftige Menschen sollen am Leben der Gesellschaft teilhaben können. Jeder alte Mensch kann Lebenserfahrungen und persönliche Kompetenzen in das Miteinander der Generationen einbringen“.

Die FWG Oelde vertritt diesen Ansatz, der nicht die defizitorientierten Altersbilder herausstellt, sondern Chancen und Möglichkeiten im Alter in den Mittelpunkt rückt.

 

Rats- und Ausschussmitglieder der FWG Oelde informieren sich regelmäßig über die konkreten Angebote vor Ort.  Diesmal im Begegnungs- und Betreuungszentrum „Lebenswert“ an der Stromberger Straße. Die FWG-Abordnung ist sehr angetan von den Räumlichkeiten, dem Konzept der Einrichtung und dem deutlich erkennbaren Engagement der Mitarbeiterinnen für die etwa 80 Gäste, die im Verlauf einer Woche zu unterschiedlichen Zeiten die Dienste von „Lebenswert“ in Anspruch nehmen.

Diese Tagesbetreuung von montags bis samstags ergänzt in sinnvoller Weise die stationären und ambulanten Angebote der Altenhilfe in Oelde.

 

Foto (vlnr): Ludger Lücke, Wolfgang Bovekamp, Eugen Gette, Ulrike Lütke (Ansprechpartnerin der Einrichtung „Lebenswert“), Friedhelm Hoberg, Trudy Bruse-Bruil, Ralf Niebusch und Bernhard Poppenberg.

 

Hier geht es zum passenden Pressebericht von "Die Glocke". 

FWG Haushaltsrede 2014, Fraktionssprecher Ralf Niebusch
Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrte Damen und Herren,

um es vorweg zu nehmen: die FWG-Fraktion stimmt dem vorliegenden Haushalt 2014 zu.

(weiterlesen? Einfach die Datei herunterladen.)
FWG-Haushaltsrede 2014.pdf
PDF-Dokument [210.7 KB]

Bericht über ein informelles Treffen der FWG Oelde mit Teilnehmern an dem Projekt „Beweg was“ – Kommunalpolitik in der Schule 

 

08 November 2013

 

Die FWG-Ratsfraktion und einige Mitglieder des Vorstands der Freien Wählergemeinschaft Oelde e.V. haben sich kürzlich in einer Pizzeria mit 8 Schülerinnen und Schülern aus den Klassen 9 und 10 getroffen. Das Essen in gemütlicher Runde und die lebhaften Gespräche zwischen Jung und Alt trugen zum Gelingen dieser tagesordnungsfreien Zusammenkunft bei. Noch bis zum 19. November werden die Jugendlichen Kommunalpolitik hautnah im Rahmen des Projektes „Beweg was!“ miterleben.

 

Aufgrund der aktuell anstehenden Finanzplanungen für 2014 bietet sich den jungen Mitbürgern die Gelegenheit, sich in diesen Wochen konkret in Rat, Ausschüssen und Fraktionssitzungen über die Besonderheiten eines städtischen Haushaltsplanes informieren zu lassen. Am letzten Tag der zweimonatigen kommunalpolitischen Erkundung können die Neunt- und Zehnt-Klässler dann im Rathaus unter Beweis stellen, was sie im demokratischen Anschauungsunterricht gelernt haben: in der „Schüler-Ratssitzung“ – wie in einer regulären Ratssitzung unter der Leitung des Bürgermeisters – werden unterschiedliche Sachthemen zur Diskussion und dann zur Abstimmung gestellt.

 

Während des informellen Treffens der FWG-Fraktions- und Vorstandsmitglieder mit ihren jungen Gästen wurde deutlich, dass die Projektteilnehmer aus den weiterführenden Schulen ihren Ausflug in die Kommunalpolitik als sehr interessant und durchaus bereichernd erleben. Aber auch für die die jungen Leute betreuenden Ratsmitglieder ist das nunmehr dritte Projekt dieser Art in Folge eine sinnvolle Herausforderung, politisches Handeln vor Ort zu veranschaulichen und zur Bürgerbeteiligung bei Entscheidungsprozessen einzuladen.

 

Zum Foto:

Die FWG-Mitglieder in Ratsfraktion und örtlichem Vorstand mit den acht Jugendlichen aus zwei weiterführenden Oelder Schulen vor einem gesprächsfreudigen Abend in gesellig-ungezwungener Atmosphäre in einem Oelder Restaurant.

 

FWG Oelde lud zu geselligem Treffen an einem Sommerabend ins Heimathaus ein
12. September 2013


Die Freie Wählergemeinschaft Oelde e.V. veranstaltete kürzlich für Mitglieder und Sympathisanten ein Sommerfest im Heimathaus Oelde. Über dreißig Frauen und Männer – überwiegend neue Mitglieder – verbrachten einen geselligen Abend bei Grillfleisch, Salaten und kühlen Getränken miteinander. Da sich die Mitgliederzahl der FWG innerhalb der letzten zwei Jahre verdreifacht hat, sollte auch dieses inoffizielle Treffen dem gegenseitigen Kennenlernen dienen. An Gesprächsstoff fehlte es an diesem Samstagabend nicht: das gemeinsame Interesse an der Oelder Kernstadt und den Ortsteilen ließ im Gedankenaustausch interessante Möglichkeiten der kommunalen Gestaltung und Weiterentwicklung deutlich werden.

Einig waren sich alle Teilnehmer an der den Zusammenhalt fördernden Grillparty darin, dass das Außengelände des Heimathauses für eine Feier dieser Art hervorragend geeignet ist. Insbesondere der Freisitz dieses Hauses mit seiner typisch münsterländischen Ausstattung trug atmosphärisch viel dazu bei, dass zwanglos und unkompliziert neue Kontakte geknüpft werden konnten.

 

Bildbeschreibung:

Blick in den zur Begegnung einladenden Freisitz am Heimathaus Oelde.

Im Vordergrund der Aufnahme--von links nach rechts-- jeweils von der Seite fotografiert-- Helmut Mittelbach und Marlis Soldat. 

Am Tisch stehend: Katja Hänsel, Andre Hänsel, Natascha Girth-Desel und Ralph Desel.

FWG begrüßt 125. Mitglied
02. September 2013

Die Mitgliederzahl der Freien Wählergemeinschaft Oelde e.V. hat auch seit der letzten Jahreshauptversammlung, die im Januar 2013 in Lette stattfand, kontinuierlich weiter zugenommen: 126 Personen gehörten am 31. August 2013  der FWG Oelde an. 15 Neuaufnahmen konnten in den vergangenen Monaten verzeichnet werden. 

Das 125. Mitglied wurde in besonderer Weise in den Reihen der fast zwanzig Jahre alten Wählergemeinschaft begrüßt: der Vorsitzende der FWG Oelde, Friedhelm Hoberg, überraschte die junge Oelder Mitbürgerin Petra Lingnau mit einem Blumenstrauß. 

Er brachte seine Freude zum Ausdruck, dass die kaufmännische Angestellte und Jungunternehmerin im Bereich professioneller Fahrzeugaufbereitung („Easy-Clean“) bereit ist, sich bei der kommunalpolitischen Willensbildung zum Wohle ihrer Heimatstadt Oelde einzubringen.

Die drei zur Begrüßung von Petra Lingnau erschienenen  Vorstandsmitglieder luden  diese auch zum Sommerfest der FWG Oelde ins Heimathaus ein.

Bildbeschreibung:

Drei Vorstandsmitglieder der FWG Oelde e.V. heißen Petra Lingnau als 125. Mitglied willkommen: 
von links nach rechts—Friedhelm Hoberg, Petra Lingnau, Wolfgang Bovekamp und Wolf-Rüdiger Soldat.

FWG im St. Franziskus-Haus Oelde 
03. Juli 2013

Sachkundige Bürger sowie Ratsmitglieder der Freien Wählergemeinschaft Oelde (FWG) besuchten jetzt die erste Senioren-Wohngemeinschaft dieser Art im Kreis Warendorf: das St.-Franziskus-Haus, das im neuen Wohngebiet Moorwiese liegt. Umgeben von vielen jungen Familien. Seit dem 1. November 2007 wird diese Einrichtung der Seniorenhilfe vom Orden der Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel (SMMP) betrieben. Der Anfang der ambulant betreuten Wohngemeinschaft im St.-Franziskus-Haus war nicht leicht. Es dauerte etliche Monate, bis die jeweils zwölf Einzelzimmer auf den zwei Etagen im Haus vermietet waren. Inzwischen besteht für die vierundzwanzig – auf Wunsch mit einem Personennotruf zu versehenden - kleinen Wohneinheiten eine Warteliste. Dies darf sicher als Beweis dafür gelten, dass der Bedarf groß ist und dass das Konzept offensichtlich ankommt.

Die Leiterin des St.-Franziskus-Hauses, Hausmanagerin Annette Longinus-Nordhorn, erläuterte den Oelder Kommunalpolitikern die Philosophie ihrer Einrichtung. „Wir sind in zweifacher Hinsicht eine Alternative: zur eigenen Wohnung und zum Pflegeheim“, stellte sie pointiert heraus, „wer sich allein in den eigenen vier Wänden nicht mehr wohl und sicher fühlt, aber auch das Rundum-Sorglos-Paket im Heim nicht möchte, der ist bei uns genau richtig.“ Im Gespräch mit Annette Longinus-Nordhorn erfuhren die sozialpolitisch interessierten Gäste , dass das St.-Franziskus-Haus auch Menschen mit dementiellen Veränderungen oder psychischen Erkrankungen aufnimmt, die aber noch körperlich fit sind und zum Gemeinschaftsleben beitragen können. Die Gemeinschaft hat in dieser Wohnform einen enormen Stellenwert. So wird viel gesungen, gespielt und gefeiert. Höhepunkt im Gemeinschaftsleben der WG ist die jährliche Erholungsreise an die Ostsee. Der Veranstaltungskalender weist auf viele unterschiedliche Termine hin – vom gemeinsamen Marktbesuch bis hin zum Kennenlernen des Internets. Im St.-Franziskus-Haus sind Einsamkeit und Langeweile Fremdwörter.

Eine wichtige Frage ist in den nunmehr fünfeinhalb Jahren des Bestehens der WG immer noch nicht zufriedenstellend beantwortet worden: Warum schließt der Kreis Warendorf nicht einen Versorgungsvertrag mit dem Träger des St.-Franziskus-Hauses ab? Eine solche noch für diese ambulante Einrichtung noch auszuhandelnde Vereinbarung käme insbesondere den finanzschwächeren Senioren zugute. Auch Menschen mit niedrigem Einkommen sollten die Chance erhalten, Mitglieder dieser Wohngemeinschaft zu werden. In diesem Zusammenhang ist auf den bundesweit geltenden Grundsatz zu verweisen: „ambulant vor stationär“.

Sorge bereitet des Weiteren das Vorhaben der Investoren des St.-Franziskus-Hauses, die Grünflächen an der Helmut-Rahn-Straße zu beschneiden, um dort Parkplätze zu errichten- unmittelbar unter den Fenstern von WG-Bewohnern. Zusätzliche Stellplätze würden auf der anderen Seite-Richtung Hallenbad-deutlich mehr zur verkehrlichen Entlastung beitragen. Und dies gerade mit Blick auf die Schulkinder, die oft genug an unrechtmäßig parkenden Autos auf dem Bürgersteig vorbei die Fahrbahn betreten müssen, um zum Schulbus zu gelangen..

Auch die folgende Information trug für die Mitglieder der FWG zum Gesamtbild dieser noch jungen Oelder Alteneinrichtung bei: wer in die Wohngemeinschaft einzieht, kann bis zum Lebensende bleiben, auch wenn der Pflegebedarf größer wird. Die 24-Stunden-Versorgung und - Betreuung der WG- Bewohner übernimmt SMMP. Hierzu gehört auch die Sterbebegleitung.

Einen großen Wunsch haben viele der WG-Bewohner: wo gibt es in der Nähe eine Gartenfläche, wo sie anpflanzen und ernten könnten? Ein bisschen Gärtnern würden sie gerne noch. Die Suche nach einer in Frage kommenden Anbaufläche ist gerade richtig in Fahrt gekommen. Vorschläge zu möglichen Standorten werden dankend entgegengenommen.

Nach den Sommerferien wird die FWG ihre Informationsbesuche in heimischen Alten- und Pflegeeinrichtungen fortsetzen. Die nächste Kontaktnahme soll im Seniorenzentrum am Eichendorffpark in Stromberg erfolgen.