Freie Wähler 60 +

 

Nächste Veranstaltung der Freien Wähler 60 +

 

Montag, 2. Dezember 2019

 

Jahresabschluss mit vorweihnachtlicher Feier und Vortrag des Bürger-meisters zu aktuellen Themen aus Oelde

 

Alle genannten Veranstaltungen finden im Bürgerhaus, Bernhard-Raestrup-Platz 10, statt.

 

Sie beginnen um 14.30 Uhr und enden gegen 17.00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Für das Kaffeetrinken ist pro Person ein Beitrag von 5,00 Euro zu zahlen.

 

Jeder, unabhängig von der Mitgliedschaft in der FWG Oelde, ist willkommen.

 

Ansprechpartner für Veranstaltungen der Freien Wählergemeinschaft 60 + ist Wolfgang Bovekamp, Telefon 02522 838563.

 

 

Dezember 2019

 

 

Vorweihnachtliche Feier der Freien Wähler 60 + im Bürgerhaus Oelde

 

 

Zu einer das Veranstaltungsjahr 2019 abschließenden vorweihnachtlichen Feier lädt die Freie Wählergemeinschaft Oelde 60 + für Montag, 2. Dezember, von 14.30 bis 17.00 Uhr, ins Bürgerhaus, Bernhard-Raestrup-Platz 10, ein.

 

 

Lieder, instrumentale Darbietungen und Geschichten werden auf nachdenkliche und unterhaltsame Weise auf die Weihnachtszeit einstimmen. Die Sängerin Nathalie Rath aus Beckum, Hermann Bökamp (Klavier) und Tim Mackel (Trompete) werden zur musikalischen Vielfalt beitragen.

 

Eingeladen ist auch Josef Düpjohann, der die besondere Jahreszeit in plattdeutscher Sprache würdigen wird.

 

Bürgermeister Karl-Friedrich Knop wird mit den Senioren auf das zu Ende gehende kommunalpolitische Jahr zurückblicken und auf wichtige Vorhaben  in 2020 hinweisen. 

 

Der Eintritt ist frei. Für das Kaffeetrinken ist pro Person ein Beitrag von 5,00 Euro zu zahlen. Alle Senioren, unabhängig von der Mitgliedschaft in der FWG Oelde, sind bei den vierteljährlich stattfindenden Veranstaltungen im Bürgerhaus willkommen.

 

Zum Foto:    

 

Erstmals ist die Sängerin Nathalie Rath, Beckum, bei den Freien Wählern 60 + in Oelde zu Gast. Die 38-Jährige ist kreisweit dadurch bekannt geworden, dass sie vor acht Jahren im Sing-A- Song-Wettbewerb von den Hörern von Radio WAF zur besten Sängerin gewählt wurde. Für Radio WAF ging sie daraufhin als Finalistin in den Wettstreit mit Sängerinnen, die von sechs Lokalradios aus dem Raum Ostwestfalen-Lippe ins Rennen geschickt wurden.

 

 

September 2019

 

Ein abwechslungsreicher Nachmittag der Freien Wähler für Senioren  -  mit vielen Anregungen für ein gesundes Älterwerden

Die vierteljährlichen Treffen der Freien Wählergemeinschaft Oelde 60 +  werden von Mal zu Mal besser besucht: Erstmals kamen jetzt 120 ältere Frauen und Männer im Bürgerhaus zusammen.

Sowohl der Vorsitzende der FWG Oelde, Friedhelm Hoberg, als auch Wolfgang Bovekamp, Organisator und Moderator der Seniorennachmittage, brachten in ihren Begrüßungsworten  große Freude über das volle Haus zum Ausdruck.

Viel Applaus erhielten  Hermann Bökamp, Klavier, und Tim Mackel, Trompete, für drei gekonnt vorgetragene Instrumentalstücke. Gern ließen sich die Besucher zum gemeinsamen Singen bekannter Volkslieder einladen.

Nach dem gesprächsintensiven Kaffeetrinken war es dann soweit: Eva Maria Anslinger, Diplom-Pädagogin und Fachtherapeutin und Trainerin für Gehirn und Gedächtnis, hielt ihren mit Spannung erwarteten Vortrag „Geistig fit und aktiv im Alter“. Ganz oben auf der Empfehlungsliste der Referentin stand ausreichend Bewegung. „Die Bewegung im Freien sorgt für einen besseren Schlaf-Nacht-Rhythmus und beugt depressiven Verstimmungen vor“, stellte sie heraus. Der Spaziergang sei die einfachste und entspannteste Art, sich zu bewegen. 30 Minuten täglich würden schon viel bewirken. Die Diplom- und Entspannungspädagogin aus Hamm unterstrich, dass ein altersbedingter Verlust an Muskelmasse, Muskelkraft und Muskelleistung eine wichtige Ursache der Gebrechlichkeit im Alter sei. „Auch Seniorinnen und Senioren sollten Sport treiben, selbst wenn sie bisher keinen Wert darauf gelegt haben“, regte Eva Maria Anslinger an. Des Weiteren berichtete sie, dass die Mundhöhle ein enormer Risikofaktor sei. Fehlende Mundhygiene könne Ursache für verschiedene Krankheiten sein. Die Referentin hob besonders hervor, dass soziale Kontakte geistige Fitmacher seien. Wer mit anderen Menschen bewusst in Verbindung bleibe, habe ein geringeres Risiko an einer Demenz zu erkranken.

Die Gesundheitsexpertin betonte abschließend, dass Momente der Dankbarkeit das Herz erhellen und positives Denken ermöglichen würden.                                                                                                                                                                       

Die nächste Veranstaltung der Freie Wähler Oelde 60 +  wird am Montag, 2. Dezember, stattfinden. Dann wird Bürgermeister Karl-Friedrich Knop über das zu Ende gehende kommunalpolitische Jahr berichten und über die städtischen Vorhaben und Projekte in 2020 informieren.

Juni 2019

 

Informatives, unterhaltsames und bewegendes Treffen der FWG 60 +     

   

Erneut hat sich die Freie Wählergemeinschaft Oelde über das große Interesse an den vierteljährlich stattfindenden Veranstaltungen der FWG 60 + freuen können: Im voll besetzten Saal des Bürgerhauses erlebten die Senioren einen vielfältig gestalteten Nachmittag. Hermann Bökamp (Klavier) und Tim Mackel (Trompete) eröffneten das sommerliche Treffen mit der „Ode an die Freude“ von Ludwig van Beethoven.

Moderator Wolfgang Bovekamp wies eingangs darauf hin, dass auf Antrag der Freien Wähler im Haushalt 2019 der Stadt Oelde 10.000,- Euro für das Aufstellen von Sitzbänken eingestellt wurden. Während der Kaffeepause bat er die Gäste um Standortvorschläge für die neuen Sitzgelegenheiten. Die älteren Mitbürger erwiesen sich als sehr ideenreich. Der originellste Vorschlag lautete, einige der neuen Sitze als Mitfahrbänke einzurichten. Wer auf einer solchen Bank sitze, signalisiere den Wunsch, von einem Autofahrer mitgenommen zu werden. Gerade im ländlichen Raum habe man mit  Mitfahrbänken gute Erfahrungen gemacht. Alle Anregungen der Senioren werden baldmöglichst geprüft.

Anlässlich des Weltfahrradtages fragte Wolfgang Bovekamp auch nach den Wünschen der Radfahrer in Oelde. Die Schutzstreifen für Radfahrer auf der Lindenstraße wurden als beispielgebend hervorgehoben. Sie seien auch auf der Ennigerloher Straße und in einem Abschnitt der Straße „In der Geist“ dringend erforderlich.

Nach dem lebhaften Gedankenaustausch über Bänke und Straßen in Oelde folgte der Vortrag „Notfallseelsorge – Beistand im schwersten Augenblick“ von Pfarrerin Alexandra Hippchen aus Münster. Die Referentin ist als hauptamtliche Notfallseelsorgerin im Münsterland tätig. Den Verantwortlichen der FWG 60 + war es wichtig – nach der Information über die Telefonseelsorge im vergangenen Jahr - mit der Notfallseelsorge ein weiteres Beispiel für die aktuell mögliche Erste Hilfe für die Seele aufzuzeigen. Mitarbeitende der Notfallseelsorge – darunter viele Ehrenamtliche – werden bei plötzlichen Todesfällen im häuslichen Bereich, beim Überbringen von Todesnachrichten (gemeinsam mit der Polizei), bei Tod und schweren Verletzungen von Kindern, bei Unfällen, Bränden, bei Suizid oder Gewaltverbrechen gerufen, um Betroffene zu begleiten. Sie werden von den Leitstellen von Feuerwehr und Polizei an die Einsatzorte alarmiert. Sie bemühen sich in den ersten Stunden nach dem Ereignis um Augenzeugen, Opfer, Opferangehörige, Vermissende, Hinterbliebene und Verursacher. Es gilt, ihnen seelischen Halt zu geben.

Das System der Notfallseelsorge wurde 2002 im Kreis Warendorf eingerichtet und steht unter der Schirmherrschaft des Landrats. Mit wachsendem Interesse folgten die Zuhörer den Ausführungen von Alexandra Hippchen. Es war ein bewegender und nachhaltig informierender Vortrag!

 

Zum Foto:

Referentin Alexandra Hippchen und Moderator Wolfgang Bovekamp zeigen den neuen Flyer von der Notfallseelsorge im Kreis Warendorf.

Auf dem Flyer steht als Kennzeichnung: „Erste Hilfe für die Seele im Kreis Warendorf“.

März 2019

FWG 60 + begrüßt den Frühling mit einem heiter-besinnlichen Nachmittag

Zur ersten Veranstaltung der Freien Wählergemeinschaft 60 + im Jahr 2019 sind jetzt 105 Frauen und Männer ins Bürgerhaus gekommen. Der Vorsitzende der Freien Wählergemeinschaft Oelde, Friedhelm Hoberg, freute sich über das weiterhin steigende Interesse an den vierteljährlichen Treffen der FWG 60 +. In seiner Begrüßung sprach er auch die Gründung der FWG Oelde vor exakt 25 Jahren an.

Dann galt es, den Frühling mit Liedern und Gedichten willkommen zu heißen. Bei den Volksliedern konnte die singfreudige Gemeinschaft erneut mit der tatkräftigen Unterstützung durch Hermann Bökamp am Klavier rechnen. Gern ließen sich die Senioren an bekannte Frühlingsgedichte erinnern. Das Gedicht „Hoffnung“ von Emanuel Geibel sprach vielen Gästen aus dem Herzen: Der Dichter beschreibt darin das Wetter, das den Frühling letztlich an seiner Entfaltung hindert. Die Besucher ließen sich einladen, miteinander den Schlusssatz des Gedichts auszurufen: „Es muss doch Frühling werden.“

Als Referent des Nachmittags trat nun Dieter van Stephaudt, Leiter der Familienbildungsstätte Oelde-Neubeckum, vor die erwartungsvollen Zuhörer. Unter dem Motto „Woher kommt denn das? Redensarten und Bräuche“ baute der Referent einen intensiven Spannungsbogen auf, der die Zuhörer über eine Stunde in Atem hielt. 10 allseits bekannte Redensarten stellte Dieter van Stephaudt vor. Zu jeder Redensart gab es mehrere Antwortmöglichkeiten. Jeder Besucher konnte auf seinem Zettel die Buchstaben A, B oder C bei der betreffenden Frage ankreuzen. Alle waren sehr zufrieden, in kurzer Zeit auf spielerische Weise Interessantes aus der Entwicklung der Sprache und historische Zusammenhänge zwischen Redensarten und deren Herkunft vermittelt bekommen zu haben. Keiner wird mehr vergessen, was es bedeutet, wenn wir von einer Gardinenpredigt sprechen. Und endlich ist klar, warum bei der Kleidung von Männern und Frauen die Knöpfe auf unterschiedlichen Seiten sitzen: Damit mussten sich früher bei den recht betuchten Herrschaften die Zofen beschäftigen. Dieter van Stephaudt erhielt für die heiter-besinnlichen Ergebnisse seiner Forschungen viel Beifall, weil er niemandem „einen Bären aufgebunden“ hatte.

Zwei Teilnehmer am Redensarten-Quiz erreichten 9 von 10 möglichen Punkten: Brunhilde Zumhülsen und Elisabeth Grachtrup erhielten als Anerkennung leckere Schoko-Taler.

 

Dezember 2018

 

 

Jahresabschluss der Oelder Senioren-FWG 60 + mit Vortrag des Bürgermeisters und musikalischer Vielfalt

 

 

 

Das letzte Treffen der Senioren-FWG 60 + im zu Ende gehenden Jahr hat ganz im Zeichen der Vorweihnachtszeit gestanden. Im festlich geschmückten Saal des Bürgerhauses konnte Moderator und Organisator Wolfgang Bovekamp im Namen der Freien Wählergemeinschaft Oelde über hundert Frauen und Männer begrüßen.

 

Bei seinem Rückblick auf die vier Zusammenkünfte in 2018, dem zweiten Veranstaltungsjahr der FWG 60 +, war den Anwesenden die Freude darüber anzumerken, dass die Teilnehmerzahlen von Mal zu Mal gestiegen sind. Die Stromberger Musiker Hermann Bökamp (Klavier) und Raúl Huesca Valverde (Gesang) sorgten auch bei dieser Jahresabschlussfeier für anspruchsvolle und tief berührende musikalische Unterhaltung. Mit dem Adventslied „Maria durch ein Dornwald ging“ eröffneten die beiden gern gehörten Gäste den Reigen ihrer sängerisch-instrumentalen Darbietungen.

 

Zum Höhepunkt ihrer klangvollen Einstimmung auf Weihnachten wurde die Arie „Er weidet seine Herde“ aus dem Oratorium „Der Messias“ von Georg Friedrich Händel. Neben dem entspannenden Hören auf ausgewählte Werke der klassischen Musik konnten die Gäste an diesem Nachmittag selbst musikalisch aktiv werden, indem sie viele Advents- und Weihnachtslieder gemeinsam anstimmten. So mancher Senior konnte beim Singen bekannter Lieder sein Langzeitgedächtnis erfolgreich überprüfen. Friedhelm Hoberg trug mit dem Vorlesen von Weihnachtsgeschichten zum Gelingen der Feierstunden bei.

 

Bürgermeister Karl-Friedrich Knop blickte mit den älteren Mitbürgern auf das kommunalpolitische Jahr 2018 zurück. Danach wies er – unterstützt durch veranschaulichende Lichtbilder -  ausführlich auf die Stadtentwicklungsprojekte 2019 hin. Mit besonderem Interesse nahmen viele Besucher dabei die ab kommendes Frühjahr geplante Sperrung eines Teilbereichs der Warendorfer Straße zur Kenntnis. Es steht unter anderem die dringend erforderliche Erneuerung von Kanalisation und Hausanschlüssen an. Zufriedene Reaktionen der Zuhörer rief die Mitteilung des Bürgermeisters hervor, dass trotz hoher Investitionen der Schuldenstand der Stadt Oelde reduziert werden konnte. Gern nahmen die Senioren nach dem Vortrag des Bürgermeisters die Gelegenheit zu Rückfragen wahr. Dabei wurden zum Beispiel Verbesserungen in Hinblick auf die Barrierefreiheit in der Innenstadt als dringend geboten angesehen. Wolfgang Bovekamp lud abschließend für Montag, 18. März 2019, zum nächsten Treffen ein. 

 

Zu den Fotos:

 

Oben: Die Freie Wählergemeinschaft Oelde bedankt sich bei den musikalischen Gästen der Jahresabschluss-Veranstaltung. Die beiden Musiker aus Stromberg haben auch diesmal viel Beifall für ihre Darbietungen erhalten. Das Bild zeigt – von links: Friedhelm Hoberg, Hermann Bökamp, Raúl Huesca Valverde und Wolfgang Bovekamp.

 

Unten: Ein Blick in den festlich geschmückten Saal des Bürgerhauses, in dem über hundert Senioren Platz genommen haben, um am vorweihnachtlichen Programm der FWG 60 + teilnehmen zu können.

 

 

 

September2018

 

 

Senioren FWG +60 im Bürgerhaus

 

 

 

Im Rahmen der vierteljährlich stattfindenden Informationsveranstaltungen der Senioren-FWG 60 + hat jetzt die Leiterin der Verbraucherzentrale im Kreis Warendorf, Judith Spittler, ihre Arbeit vorgestellt.

 

Seit einem halben Jahr ist die Diplom-Biologin, die in Oelde wohnt, auf Kreisebene tätig. Der Vorsitzende der Freien Wählergemeinschaft Oelde, Friedhelm Hoberg, begrüßte außer der Referentin noch rund 80 interessierte Frauen und Männer,  die zu Vortrag und Gespräch ins Bürgerhaus gekommen waren.

 

Nach der kommunikativen Kaffeezeit, in der stets auch kommunalpolitische Themen zur Sprache kommen, präsentierte Judith Spittler in Wort und Bild die Aufgaben der Verbraucherzentrale NRW e. V. An über 60 Standorten in Nordrhein-Westfalen können Verbraucher sich in den Bereichen Wohnen, Gesundheit, Finanzen, Medien, Energie, Freizeit und Umwelt von Fachleuten beraten lassen. Es geht vorrangig um die Vertretung der Interessen aller Konsumenten und die kontinuierliche Förderung der Verbraucherbildung. Es wird guter Rat zu fairen Preisen angeboten:  von 0,00 bis 170,00 Euro sind für einfache oder spezielle Beratungen zu zahlen.

 

Einkommensschwache Personen sind von diesen Kosten befreit. Der Etat der Verbraucherzentrale NRW speist sich aus institutioneller Förderung durch das Land Nordrhein-Westfalen, aus anteiligen Mitteln der Städte und Kreise für die örtlichen Beratungsstellen, Spenden sowie aus eigenen Einnahmen. 

 

Im Kreis Warendorf gibt es derzeit Beratungsstellen in Ahlen und Warendorf. Die Stadt Ahlen und der Kreis Warendorf tragen anteilig zur Finanzierung bei. Judith Spittler wies darauf hin, dass die Verbraucherzentrale in Kooperation mit der Stadt Oelde einen Energiestützpunkt im Oelder Rathaus eingerichtet hat. Die Beratung zu Fragen rund um die Energie findet an jedem ersten Dienstag im Monat von 14.00 – 18.00 Uhr nach Terminvereinbarung im Bürgerbüro statt. Angesichts des beeindruckend großen Unterstützungsangebots der Verbraucherzentrale wurde die Frage laut, ob nicht auch in Oelde eine Beratungsstelle wie in Ahlen eingerichtet werden könnte.

 

Gerade die älteren Bürger könnten dann vor Ort Rat von Experten einholen. Die Referentin machte darauf aufmerksam, dass fast 6.700 Ratsuchende die hiesige Verbraucherzentrale im vergangenen Jahr in Anspruch nahmen. Undurchsichtige Rechnungen, satte Zuschläge und Probleme mit Schlüsseldiensten waren die Dauerbrenner. Eine große Herausforderung ist für Judith Spittler vor allem die Digitalisierung.

 

So ging es um Gratisspiele-Apps mit überhöhten Telefonrechnungen, unseriöse Werber für digitalen Fernsehempfang oder auch um das klassische Abzocken. Eine Seniorin stellte nach Vortrag und Diskussion fest: „Ich hatte bisher noch keines der genannten Probleme, aber ich weiß jetzt, wer mir im Notfall helfen kann.“

Zufrieden mit dem Kulturangebot 

 

Juni 2018

 

Die Glocke Artikel - 27.06.2018

 

März 2018

 

„Erste Hilfe für die Seele“  

Die Senioren-FWG 60 + informiert sich über die Arbeit der Telefonseelsorge Hamm, zu deren Einzugsbereich Oelde gehört

 

 

 

 

 

Das erste Treffen der Senioren-FWG 60 + in diesem Jahr wurde von einem aussagekräftigen Wort geprägt: „Einsamkeit“. Dieser Begriff, hob Wolfgang Bovekamp bei der Begrüßung im vollbesetzten Saal des Bürgerhauses hervor, kennzeichne das Leben von immer mehr Menschen in Deutschland.

 

Eine These in aktuellen wissenschaftlichen Studien laute: wer einsam sei, erkranke häufiger als andere an Krebs, Schlaganfall, Depressionen oder Demenz. Zudem breite sich die Einsamkeit aus wie eine Epidemie – man könne bereits von einem Megatrend sprechen. Der Referent des Nachmittags, Michael Grundhoff, konnte als Stellvertretender Leiter der Telefonseelsorge Hamm, interessante Daten und Fakten zum Thema „Einsamkeit“ aufzeigen. Immer wieder hat er zum Beispiel mit Menschen Kontakt, die in ihrer Verzweiflung ankündigen, aus dem Leben scheiden zu wollen. Sie sehen in der rund um die Uhr zu erreichende Telefonseelsorge die Gelegenheit, anonym, kostenfrei und kompetent mit Menschen reden zu können, die Zeit zum Zuhören haben. „Bevor Sie sich das Leben nehmen, rufen Sie mich an!“ Diesen Aufruf veröffentlichte 1953 ein Pfarrer in England und legte damit den Grundstein für die Telefonseelsorge-Stellen, die es inzwischen in 28 Ländern der Welt gibt. Die Gründung der in ökumenischem Geist betriebenen Telefonseelsorge Hamm fand im Oktober 1980 statt. Sie ist zuständig für die Stadt Hamm, den Altkreis Soest und den Altkreis Beckum.

 

Der Kreis Warendorf unterstützt diese Arbeit, denn dieses niedrigschwellige Angebot an Austausch, Beratung und Hilfestellung sei ein wichtiger Bestandteil für ein funktionierendes  Gemeinwesen. Die heimische Telefonseelsorge-Stelle stellt rückblickend fest, dass sie jede Entwicklung der Kommunikationstechnologie umgesetzt habe. So ist es möglich, mit ihr auch über das Internet (im Chat) oder per E-Mail Kontakt aufzunehmen.  Michael Grundhoff unterstrich bei seinen Ausführungen die Besonderheit der Chat-Beratung. Diese Art der Beratung komme denen entgegen, die nicht sprechen möchten oder können, aber trotzdem ihre Sorgen, Nöte und Gedanken mitteilen wollten. Die in der Chat-Beratung tätigen Mitarbeiter seien besonders geschult für das geschriebene Wort. Etwa 90 Ehrenamtliche arbeiten bei der Telefonseelsorge Hamm mit.

 

Die Ehrenamtlichen bilden einen Querschnitt der Gesellschaft ab. Sie kommen zu einem Drittel aus dem Kreis Warendorf. Bevor sich diese Frauen und Männer den Anrufen, E-Mails oder Chat-Anfragen stellen, werden sie intensiv geschult. Wolfgang Bovekamp bedankte sich im Namen der interessiert zuhörenden Senioren bei Michael Grundhoff, der in Wort und Bild einen wichtigen Teil des Themas „Einsamkeit“ umfassend dargestellt habe. Anerkennende Worte fand Bovekamp auch für die Musiker Hermann Bökamp (Klavier) und Tim Mackel (Trompete), die erneut mit ihrem Zusammenspiel begeisterten. Das nächste Treffen der Senioren-FWG 60 + findet am Montag, 25. Juni, statt. Dann wird Melanie Wiebusch, die neue Geschäftsführerin von Forum Oelde, zu Gast sein.

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